Vor fast 90 Jahren wurde die Weihnachtskrippe in der Kirche St. Peter und Paul von Pfarrer Wilhelm Hefner geschnitzt und aufgebaut.
Seit über zwei Jahren war sie defekt. Im Herbst 2024 wurde sie generalsaniert:
Die komplette Beleuchtung wurde auf LED umgestellt. Der Motor für den mechanischen Antrieb musste ersetzt werden. Das Elektrische wurde mit einem FI-Schalter abgesichert. Ein
neuer Münzautomat, der die Krippe zum Leben erweckt, musste beschafft werden. Einzelne Figuren wurden repariert.
Klaus Hauck aus Erlenbach hat Erfahrung im Modellbau und beruflich elektrischeKenntnisse. Mit seiner ehrenamtlichen Motivation und seinen Arbeitseinsatz von über 200
Stunden konnte die Krippe komplett saniert werden. Unterstützung bekam er vom Kirchenpfleger Thomas Bachmann, der auch fast so viele Stunden im Herbst bei den
Installationen, Reparaturen und Gestaltungen in der Unterkirche verbrachte.
Die Ministranten und andere ehrenamtliche Mitarbeiter halfen bei der Reinigung der Glasscheiben, der Flächen und der über 80 Figuren. Auch verschiedene Firmen halfen
kostenlos bei der Elektronik und Motoranpassung. Allen vielen, vielen Dank.
Ab dem dritten Advent leuchteten wieder Kinderaugen und bei den Erwachsenen wurden viele Erinnerungen geweckt.
Durch den Münzeinwurf konnte jeder sich durch das Jesuskind segnen lassen, die Lichter zum Erstrahlen bringen und die Glocken läuten lassen.
Bis Maria Lichtmess wurde die Weihnachtskrippe über 700-mal eingeschaltet.
DurchSpenden von der Kolpingsfamilie Obernburg, von Senioren und Frauenbund sowie durch weitere Geldspenden mit großen und kleinen Beträgen und durch den Münzeinwurf konnten fast alle Kosten (bis auf 500 €) gedeckt werden. Auch hier vielen, vielen Dank!
Schön, dass die Obernburger Weihnachtskrippe wieder viele Besucher erfreut.
Thomas Bachmann