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Wie die deutsche Bischofskonferenz hat auch das Bistum Würzburg die Statistik für 2018 vorgestellt. Um sie nicht abzuschreiben, sei hier auf den Artikel verwiesen, der die diözesanweite Statistik enthält und hier auf die Einteilung nach Dekanaten. Seit 2013 hat im Dekanat Obernburg die Zahl der Katholiken um ca 7% abgenommen, was in etwa auch dem Ergebnis auf Diözesanebene entspricht. Wir sind also offensichtlich Durchschnitt.

Im Dekanat besuchen 12% die Sonntagsmesse, bistumsweit 11,4%. Allerdings, wer sich an die letzte Pfarrversammlung erinnert: in St. Peter und Paul waren wir weit davon entfernt. Es ist so, dass die Gottesdienstbesucher nur zweimal im Jahr gezählt werden. Deshalb gibt es da natürlich Verzerrungen, wenn etwa eine unbeliebte Uhrzeit oder ungekehrt ein Pfarrfest gezählt werden. Nichtsdestotrotz wird in der Diözese an den gleichen zwei Tagen gezählt und ein Jahresdurchschnittswert ermittelt. Auf diese Weise berechnet hat sich die Anzahl der Gottesdienstbesucher in der Diözese seit 2003 von 19% auf 11,4% verringert. Es ist nicht schwierig auszurechenen, in wievielen Jahren sich die Zahl Null annähern wird, wenn es so weitergeht.

Was zur Hoffnung Anlass gibt, steht ganz unten auf der Bistumsseite: es gibt 14.500 Messdiener und ca 17.700  junge Menschen, die sich ehrenamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit engagieren. Hier müssen wir einhaken und hier sollten wir unterstützend und wertschätzend  tätig werden. Hier entscheidet sich die Zukunft der Kirche: wird unsere Generation die sein, hinter der die Kirchentür zugeschlossen wird oder vermögen wir andere mit unserer Begeisterung für Jesus Christus  anzustecken?

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