logo st benedikt

Die historische Figur des heiligen Wendelin auf der Obernburger Wendelinuskapelle wurde ja bekanntlich vor etwa 2 Jahren gestohlen und ist trotz aller Hoffnungen und ausgesetzten Belohnungen nicht wieder aufgetaucht. Sie stammte noch von der alten Wendelinuskapelle am OVGO-Kreisel.

Die Erstkommunionkinder in Obernburg mussten ja auch, wie viele andere, ihre Erstkommunion verschieben. Auch die Vorbereitungen, die Weggottesdienste, waren noch nicht ganz abgeschlossen. Was macht man da?

Nachdem die Kirchen über Wochen geschlossen waren, hat das Bistum Würzburg angeordnet, dass zunächst keine Eucharistie gefeiert werden darf, sondern dass mit Andachten oder Wortgottesfeiern begonnen werden soll.

Stellvertretend  für alle Kommunionkinder von Eisenbach kamen vier Kommunionkinder zum Muttergottesaltar mit ihren Mamas in die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (Eisenbach).

Die Kommunionkinder konnten dieses Jahr aufgrund der gegebenen Umstände ihre erste heilige Kommunion nicht wie geplant feiern. Auch ihre Vorbereitung darauf mit den Wegegottesdiensten konnte nicht abgeschlossen werden.

Traditionell findet am Osterdienstag die Ostereiersuche der Ministranten der PG Lumen Christi statt. Üblicherweise wird das von den Oberministranten in Form einer Schnitzeljagd oder ähnlichem organisiert. Durch die Ausgangsbeschränkungen wegen der Pandemie ging das natürlich nicht.

Aufgrund der allgemeinen Situation wurde unter Ausschluss der Gläubigen von Pfr. Manfred Jarosch in Eisenbach am Ostersonntag die Ostermesse gefeiert.

Am Ostersonntag feierte Pfarrer Simon mit 179 Gläubigen und 8 Messdienern die Auferstehungsmesse. 175 von diesen und alle Ministranten waren allerdings nur in Form von Namensschildern anwesend.

Perspektivenwechsel

Am Karfreitag um 15.00 Uhr wird auf dem Youtube Kanal St Peter und Paul, Obernburg eine Verlesung des Karfreitagsevangeliums und der großen Fürbitten veröffentlicht. (ok - wir hatten Kameraprobleme. Aber der Text ist da, die Fürbitten sogar gesungen)

Anbeten – Beten mit der Seele

Stunden des Gebetes, der Anbetung in der Nacht des Gründonnerstags zeigen, dass wir uns mit dem leidenden Jesus verbunden fühlen und mit ihm wachen. Zu den beiden Jüngern die mit Jesus im Garten Getsemani ein Stück weiter gingen sagte er:

„Bleibt hier und wacht mit mir!“

Als er sie nach einer Weile schlafend fand fragte er:

„Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen?"

An Palmsonntag feierte auch Pfr. Manfred Jarosch, stellvertretend für alle Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft „Lumen Christi“, die wegen der Corona-Pandemie daran nicht mehr teilnehmen durften, die „Hl. Messe“.  Diese Tage sind nicht leicht. Jede/r Einzelne von uns versucht, mit dieser Situation umzugehen, in der die Welt aus den Fugen zu geraten scheint. Er bittet die Gläubigen  auf der Homepage: www.pg-lumen-christi.de deshalb: "Lasst uns im Gebet miteinander verbunden bleiben." Der Schleier des Ungewissen liegt über der Zeit. Verborgen bleibt, was kommt.

­